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Handwerksberuf · Braunschweig

Bodenleger in Braunschweig – Betriebe, Ausbildung & Verdienst

Sie wollen Parkett schleifen lassen, Vinyl verlegen oder alte Dielen aufarbeiten? Oder Sie überlegen, Bodenleger zu werden? Hier finden Sie Bodenleger aus Braunschweig – und alles über Ausbildung, Vergütung und Verdienst.

  • Ausbildung: 3 Jahre
  • Alle Belagsarten
  • Gesellenprüfung bei der HWK
Bodenleger bearbeitet einen Holzboden – Bild: MC Bodenservice, Braunschweig

Bodenleger in Braunschweig

Pro Beruf gibt es höchstens drei Plätze. Ihr Betrieb soll hier stehen? Bei Interesse nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf.

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3Platz freiIhr Betrieb hier? Jetzt anfragen

Was macht ein Bodenleger?

Bodenleger verlegen und erneuern Fußböden aller Art – Parkett, Dielen, Vinyl, Laminat, Linoleum oder Teppich. Bevor der neue Belag kommt, prüfen sie den Untergrund, spachteln, schleifen und grundieren. Danach verlegen sie den Boden, setzen Sockelleisten und Übergänge und pflegen alte Böden wieder auf.

Wer einen Bodenleger in Braunschweig beauftragt, bekommt Beratung zum passenden Belag, saubere Vorbereitung und die Verlegung aus einer Hand.

Bodenleger oder Parkettleger?

Bodenleger arbeiten mit allen Belägen – auch mit Parkett. Parkettleger haben sich auf Holzböden spezialisiert: Verlegen, Schleifen, Versiegeln, Ölen und Restaurieren. Für Parkettleger gibt es einen eigenen Meistertitel; wer als Bodenleger Meister werden will, geht meist diesen Weg.

Typische Tätigkeiten und Leistungen

Parkett & Dielen

Verlegen, abschleifen, ölen und versiegeln.

Vinyl & Designböden

Klick-Systeme oder vollflächig verklebt.

Laminat

Verlegen mit passender Trittschalldämmung.

Untergrund

Prüfen, spachteln, ausgleichen und grundieren.

Reparatur

Kratzer, Fugen und Schäden an Parkett und Dielen beheben.

Pflege & Aufarbeitung

Alte Böden und Treppen wieder schön machen.

Ausbildung zum Bodenleger: Dauer, Inhalte, Voraussetzungen

Die Ausbildung dauert drei Jahre und läuft dual – im Betrieb und in der Berufsschule. Im ersten Jahr geht es um den Untergrund: beurteilen, spachteln, grundieren und rückenschonend arbeiten. Danach lernen Sie die Belagsarten und Verlegetechniken kennen, im dritten Jahr auch Parkett, Sonderbeläge, Pflege und Kundenberatung.

1. und 2. Jahr

Untergrund, Spachteln, Grundieren; dann Teppich, Vinyl, Linoleum, Laminat, Anschlüsse und Profile. Zwischenprüfung zur Mitte der Ausbildung.

3. Jahr

Parkett, Sonderbeläge und Muster, Pflege, Kundenberatung und Kalkulation – dann die Gesellenprüfung.

Voraussetzungen

Gesetzlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Wichtig sind handwerkliches Geschick, Sorgfalt, Mathe-Grundlagen und Freude an Arbeit im Knien.

Berufsschule

Der Unterricht findet in Blöcken oder an festen Tagen statt. Welche Berufsschule zuständig ist, sagt Ihnen Ihr Ausbildungsbetrieb oder die Handwerkskammer.

Prüfung

Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade.

Ausbildungsvergütung

So viel bekommen Sie mindestens pro Monat, wenn Ihre Ausbildung 2026 beginnt. Viele Betriebe zahlen mehr – fragen Sie nach.

Gesetzliche Mindestausbildungsvergütung für Ausbildungsbeginn 2026 (§ 17 BBiG). Viele Innungsbetriebe zahlen mehr. Für Ausbildungsbeginn 2027 steigt das Minimum auf 764 / 902 / 1.031 / 1.070 €. Quelle: BIBB – Mindestausbildungsvergütung 2026 und BIBB – Werte ab 2027.

Ausbildungsjahrmindestens brutto / Monat
1. Jahr724 €
2. Jahr854 €
3. Jahr977 €

Was verdient ein Bodenleger?

So viel verdienen ausgebildete Bodenleger in Deutschland brutto pro Monat bei Vollzeit. Die Hälfte aller Bodenleger liegt zwischen den beiden äußeren Werten.

Mittelwert (Median)

3.099 €

Untere Mitte

2.672 €

Obere Mitte

3.580 €

In Niedersachsen: Mittelwert 3.251 €, die Hälfte verdient zwischen 2.794 € und 3.596 €.

Median des Bruttomonatsentgelts in Vollzeit auf Fachkraft-Niveau (Gesellen-Tätigkeiten), Deutschland bzw. Niedersachsen, Stichtag 31.12.2025. Ohne Auszubildende und Teilzeit; Einmalzahlungen sind enthalten. „Untere“ und „obere Mitte“: Die mittlere Hälfte aller Beschäftigten liegt dazwischen. Quelle: Bundesagentur für Arbeit – Entgeltatlas.

Weiterbildung und Perspektiven

Parkettlegermeister

Einen eigenen Bodenlegermeister gibt es nicht – der Meisterweg führt über das Parkettlegerhandwerk.

Fachbauleiter Fußbodentechnik

Kompakte Weiterbildung für Planung und Bauleitung rund um Fußböden.

Techniker

Zum Beispiel staatlich geprüfter Techniker Holztechnik.

Selbstständigkeit

Mit Meisterbrief oder Betriebswirt im Handwerk zum eigenen Betrieb.

Ansprechpartner in Braunschweig

Sie möchten Bodenleger werden oder suchen einen Ausbildungsplatz? Hier finden Sie die Innung, die Handwerkskammer und weitere Informationen zum Beruf.

Innung

Innung für Parkett- und Fußbodentechnik Hannover (zuständig für die Region)

Ausbildungsplätze

Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade

Berufsprofil

Der Beruf im Überblick auf handwerk.de, dem Portal des Handwerks

Kreishandwerkerschaft

Kreishandwerkerschaft Region Braunschweig – Dach der Innungen vor Ort

Häufige Fragen zum Bodenleger in Braunschweig

Für alle, die einen Betrieb suchen – und für alle, die den Beruf lernen wollen.

Was kostet es, Parkett schleifen zu lassen?

Das hängt von der Fläche, dem Zustand des Holzes und der gewünschten Oberfläche ab: Wie tief sind Kratzer, müssen Fugen gefüllt werden, soll der Boden geölt oder lackiert werden? Auch Treppen, Sockelleisten und das Ausräumen spielen eine Rolle. Der Bodenleger schaut sich den Boden an und macht Ihnen danach ein festes Angebot.

Vinyl, Laminat oder Parkett – was passt zu mir?

Parkett ist echtes Holz, lässt sich mehrfach abschleifen und hält Jahrzehnte. Vinyl ist robust, fußwarm und verträgt Feuchtigkeit – gut für Küche und Bad. Laminat ist günstig und pflegeleicht, aber empfindlicher gegen Nässe. Ein Bodenleger berät Sie, was zu Raum, Nutzung und Budget passt.

Bodenleger oder Parkettleger – wer ist wofür zuständig?

Bodenleger verlegen alle Beläge, auch Parkett. Parkettleger haben sich auf Holzböden spezialisiert und übernehmen besonders das Schleifen, Versiegeln und Restaurieren. Für die meisten Arbeiten im Wohnbereich ist ein guter Bodenleger der richtige Ansprechpartner.

Wie lange dauert das Abschleifen eines Bodens?

Für ein normales Zimmer rechnen Sie meist mit ein bis zwei Tagen, je nach Größe und Zustand. Dazu kommt die Trocknungszeit für Öl oder Lack, bevor Sie den Raum wieder voll nutzen können. Ihr Bodenleger nennt Ihnen den genauen Zeitplan.

Welche Stadtteile erreichen die Bodenleger?

MC Bodenservice sitzt an der Celler Heerstraße im Norden von Braunschweig, nahe Ölper. Von dort sind etwa Lehndorf, Kanzlerfeld, Watenbüttel, Veltenhof und die Innenstadt schnell erreichbar. Ob ein Betrieb auch bei Ihnen arbeitet, zum Beispiel in Wolfenbüttel oder Peine, fragen Sie am besten direkt nach.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Bodenleger?

Drei Jahre, mit einer Zwischenprüfung zur Mitte und der Gesellenprüfung am Ende.

Kann ich die Ausbildung verkürzen?

Ja, auf Antrag ist das möglich – zum Beispiel mit Abitur oder bei guten Leistungen. Den Antrag stellen Sie gemeinsam mit dem Betrieb bei der Handwerkskammer.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Gesetzlich ist keiner vorgeschrieben. Viele Betriebe wünschen sich einen Haupt- oder Realschulabschluss.

Was verdiene ich in der Ausbildung zum Bodenleger?

Bei Ausbildungsbeginn 2026 mindestens 724 Euro im ersten, 854 Euro im zweiten und 977 Euro im dritten Jahr. Viele Betriebe zahlen nach Tarif mehr.

Was verdient ein Bodenleger nach der Ausbildung?

Der Mittelwert liegt laut Bundesagentur für Arbeit bei rund 3.099 Euro brutto im Monat bei Vollzeit. Die Hälfte aller Bodenleger verdient zwischen etwa 2.672 und 3.580 Euro.

Gibt es einen Bodenlegermeister?

Nein, einen eigenen Bodenlegermeister gibt es nicht. Wer Meister werden will, macht meist den Meister im Parkettlegerhandwerk. Damit dürfen Sie einen eigenen Betrieb führen und ausbilden.

Ist der Beruf körperlich anstrengend?

Ja, Sie arbeiten viel im Knien und tragen Material. Gute Knieschoner, Maschinen zum Schleifen und rückenschonende Technik, die Sie in der Ausbildung lernen, machen die Arbeit leichter.

Für Bodenleger

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