Handwerksberuf · Braunschweig
Dachdecker in Braunschweig – Betriebe, Ausbildung & Verdienst
Ihr Dach muss neu gedeckt, gedämmt oder repariert werden? Oder Sie überlegen, Dachdecker zu werden? Hier finden Sie Dachdecker aus Braunschweig – und alles über Ausbildung, Vergütung und Verdienst.
- Ausbildung: 3 Jahre
- 5 Schwerpunkte
- Meisterhandwerk
Dachdecker in Braunschweig
Pro Beruf gibt es höchstens drei Plätze. Ihr Betrieb soll hier stehen? Bei Interesse nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf.
Noch alle 3 Plätze frei – seien Sie der Erste
Was macht ein Dachdecker?
Dachdecker decken und dichten Dächer ab – mit Ziegeln, Schiefer, Bitumen oder Folie. Sie dämmen, bringen Dachfenster und Entwässerung an, bekleiden Fassaden und montieren immer öfter auch Photovoltaik. Nach Stürmen beurteilen sie Schäden und sanieren.
Wer einen Dachdecker in Braunschweig beauftragt, bekommt ein dichtes, gedämmtes Dach – und einen Betrieb, der sicher in der Höhe arbeitet.
Dachdecker oder Zimmerer?
Der Zimmerer baut das tragende Holzgerüst – den Dachstuhl. Der Dachdecker macht darauf die Dachhaut, die Abdichtung und die Dämmung. Metallteile an Dach und Fassade übernimmt oft der Klempner.
Typische Tätigkeiten und Leistungen
Dach decken
Steildächer decken und umdecken.
Dämmen & Abdichten
Dach dämmen, Flachdächer abdichten.
Photovoltaik
Solarmodule sicher auf dem Dach montieren.
Fassade
Außenwände bekleiden.
Entwässerung
Rinnen und Fallrohre anbringen.
Schäden & Sanierung
Schäden beurteilen und reparieren.
Ausbildung zum Dachdecker: Dauer, Inhalte, Voraussetzungen
Die Ausbildung dauert drei Jahre und läuft dual – im Betrieb und in der Berufsschule. Sie lernen Deckwerkstoffe, Unterkonstruktion und Absturzsicherung, später Flachdach, Dämmung, Photovoltaik und Sanierung. Dazu wählen Sie einen Schwerpunkt.
Dachdeckungs- und Abdichtungstechnik
Die beiden Klassiker: Steildächer decken und Flachdächer abdichten.
Weitere Schwerpunkte
Außenwandbekleidungstechnik, Energietechnik an Dach und Wand sowie Reetdachtechnik.
Voraussetzungen
Gesetzlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Zwingend ist Schwindelfreiheit. Dazu kommen körperliche Fitness, handwerkliches Geschick und Teamgeist.
Berufsschule
Der Unterricht findet in Blöcken oder an festen Tagen statt. Welche Berufsschule zuständig ist, sagt Ihnen Ihr Ausbildungsbetrieb oder die Handwerkskammer.
Prüfung
Zwischenprüfung und Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade.
Ausbildungsvergütung
So viel bekommen Sie mindestens pro Monat, wenn Ihre Ausbildung 2026 beginnt. Viele Betriebe zahlen mehr – fragen Sie nach.
Gesetzliche Mindestausbildungsvergütung für Ausbildungsbeginn 2026 (§ 17 BBiG). Viele Innungsbetriebe zahlen mehr. Für Ausbildungsbeginn 2027 steigt das Minimum auf 764 / 902 / 1.031 / 1.070 €. Quelle: BIBB – Mindestausbildungsvergütung 2026 und BIBB – Werte ab 2027.
| Ausbildungsjahr | mindestens brutto / Monat |
|---|---|
| 1. Jahr | 724 € |
| 2. Jahr | 854 € |
| 3. Jahr | 977 € |
Was verdient ein Dachdecker?
So viel verdienen ausgebildete Dachdecker in Deutschland brutto pro Monat bei Vollzeit. Die Hälfte liegt zwischen den beiden äußeren Werten.
Mittelwert (Median)
3.783 €Untere Mitte
3.297 €Obere Mitte
4.277 €In Niedersachsen: Mittelwert 3.904 €, die Hälfte verdient zwischen 3.509 € und 4.296 €.
Median des Bruttomonatsentgelts in Vollzeit auf Fachkraft-Niveau (Gesellen-Tätigkeiten), Deutschland bzw. Niedersachsen, Stichtag 31.12.2025. Ohne Auszubildende und Teilzeit; Einmalzahlungen sind enthalten. „Untere“ und „obere Mitte“: Die mittlere Hälfte aller Beschäftigten liegt dazwischen. Quelle: Bundesagentur für Arbeit – Entgeltatlas.
Weiterbildung und Perspektiven
Dachdeckermeister
Mit dem Meister dürfen Sie einen eigenen Betrieb führen und ausbilden.
Gebäudeenergieberatung
Hausbesitzer zu Dämmung und Energie beraten.
Techniker
Staatlich geprüfter Techniker, z. B. für Planung und Bauleitung.
Studium
Mit Meistertitel z. B. Bauingenieurwesen studieren.
Ansprechpartner in Braunschweig
Sie möchten Dachdecker werden oder suchen einen Ausbildungsplatz? Hier finden Sie die Innung, die Handwerkskammer und weitere Informationen zum Beruf.
Ausbildungsplätze
Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft Region Braunschweig – Dach der Innungen vor Ort
Häufige Fragen zum Dachdecker in Braunschweig
Für alle, die einen Betrieb suchen – und für alle, die den Beruf lernen wollen.
Was kostet eine Dachsanierung in Braunschweig?
Das hängt von Dachfläche, Dachform, Material und Dämmung ab – und davon, ob auch Dachfenster, Rinnen oder die Unterkonstruktion erneuert werden müssen. Der Dachdecker schaut sich das Dach an und macht Ihnen ein festes Angebot.
Was tun nach einem Sturmschaden?
Betreten Sie das Dach nicht selbst. Machen Sie Fotos vom Schaden, melden Sie ihn Ihrer Gebäudeversicherung und rufen Sie einen Dachdecker, der das Dach sichert und repariert.
Wie oft sollte man das Dach prüfen lassen?
Eine Sichtprüfung alle paar Jahre und nach starken Stürmen ist sinnvoll. So fallen lose Ziegel oder verstopfte Rinnen früh auf.
Dachdecker oder Zimmerer – wer macht was?
Der Zimmerer baut den Dachstuhl aus Holz, der Dachdecker deckt und dämmt das Dach darauf.
Welche Stadtteile erreichen die Dachdecker?
Unsere Dachdecker kommen aus Braunschweig und der Region. Ob ein Betrieb auch bei Ihnen arbeitet, zum Beispiel in Wolfenbüttel oder Salzgitter, fragen Sie am besten direkt nach.
Wie lange dauert die Ausbildung zum Dachdecker?
Drei Jahre. Eine Verkürzung ist auf Antrag möglich.
Kann ich die Ausbildung verkürzen?
Ja, auf Antrag – zum Beispiel mit Abitur oder bei guten Leistungen. Den Antrag stellen Sie gemeinsam mit dem Betrieb bei der Handwerkskammer.
Welchen Schulabschluss brauche ich?
Gesetzlich ist keiner vorgeschrieben. Viele Betriebe wünschen sich einen Haupt- oder Realschulabschluss.
Was verdiene ich in der Ausbildung zum Dachdecker?
Bei Ausbildungsbeginn 2026 mindestens 724 Euro im ersten, 854 Euro im zweiten und 977 Euro im dritten Jahr. Viele Betriebe zahlen nach Tarif deutlich mehr – fragen Sie nach.
Was verdient ein Dachdecker nach der Ausbildung?
Der Mittelwert liegt laut Bundesagentur für Arbeit bei rund 3.783 Euro brutto im Monat bei Vollzeit. Die Hälfte verdient zwischen etwa 3.297 und 4.277 Euro.
Muss ich schwindelfrei sein?
Ja, das ist Pflicht. Sie arbeiten in der Höhe – gesichert mit Gurten, Gerüsten und Absturzsicherung, die Sie in der Ausbildung kennenlernen.
Arbeitet man auch im Winter?
Ja, aber oft weniger. Bei Frost, Sturm oder Regen ruhen manche Arbeiten. Dafür gibt es im Dachdeckerhandwerk besondere Regeln für die Schlechtwetterzeit.
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