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Handwerksberuf · Braunschweig

Elektriker in Braunschweig – Betriebe, Ausbildung & Verdienst

Sie brauchen neue Leitungen, eine Wallbox oder Photovoltaik? Oder Sie überlegen, Elektriker zu werden? Hier finden Sie Elektrobetriebe aus Braunschweig – und alles über Ausbildung, Vergütung und Verdienst.

  • Ausbildung: 3,5 Jahre
  • 2 Fachrichtungen
  • Meisterhandwerk

Elektriker in Braunschweig

Pro Beruf gibt es höchstens drei Plätze. Ihr Betrieb soll hier stehen? Bei Interesse nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf.

Noch alle 3 Plätze frei – seien Sie der Erste

Was macht ein Elektriker?

Elektriker im Handwerk heißen offiziell Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik. Sie verlegen Leitungen, bauen Zählerplätze und Verteiler auf, setzen Schalter und Steckdosen und sorgen mit Schutzschaltern dafür, dass alles sicher ist. Immer öfter montieren sie auch Photovoltaik, Batteriespeicher und Wallboxen oder richten Smart-Home-Systeme ein.

Wer einen Elektriker in Braunschweig beauftragt, bekommt eine sichere Anlage, die geprüft und dokumentiert ist – vom Altbau bis zum Neubau.

Elektroniker im Handwerk oder in der Industrie?

Der Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik ist ein Handwerksberuf: Er arbeitet in Gebäuden und beim Kunden. Der Elektroniker für Betriebstechnik ist ein Industrieberuf und kümmert sich um Maschinen und Produktionsanlagen.

Typische Tätigkeiten und Leistungen

Installation

Leitungen verlegen, Schalter und Steckdosen setzen.

Zähler & Verteiler

Zählerplätze, Verteiler und Schutzschalter aufbauen.

Photovoltaik & Speicher

Solaranlagen und Batteriespeicher anschließen.

Wallbox

Ladestationen für E-Autos installieren.

Smart Home

Licht, Heizung und Rollläden vernetzen (z. B. KNX).

Prüfung & Störung

Anlagen nach VDE prüfen und Fehler finden.

Ausbildung zum Elektriker: Dauer, Inhalte, Voraussetzungen

Die Ausbildung zum Elektroniker dauert dreieinhalb Jahre und läuft dual – im Betrieb und in der Berufsschule. Alle lernen zuerst die gemeinsamen Grundlagen: Schutzmaßnahmen, Messen, Fehlersuche, Montage, Netzwerke und Steuerungen. Dann geht es in eine von zwei Fachrichtungen.

Energie- und Gebäudetechnik

Der klassische Elektriker: Installation in Gebäuden, Energieversorgung, Photovoltaik, Gebäudesystemtechnik und Prüfungen.

Automatisierungs- und Systemtechnik

Steuerungen und automatisierte Anlagen planen, programmieren und in Betrieb nehmen.

Voraussetzungen

Gesetzlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Wichtig sind Sorgfalt, Interesse an Technik, Mathe und Physik sowie gutes Farbsehen.

Berufsschule

Der Unterricht findet in Blöcken oder an festen Tagen statt. Welche Berufsschule zuständig ist, sagt Ihnen Ihr Ausbildungsbetrieb oder die Handwerkskammer.

Prüfung

Gesellenprüfung in zwei Teilen vor der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade.

Ausbildungsvergütung

So viel bekommen Sie mindestens pro Monat, wenn Ihre Ausbildung 2026 beginnt. Viele Betriebe zahlen mehr – fragen Sie nach.

Gesetzliche Mindestausbildungsvergütung für Ausbildungsbeginn 2026 (§ 17 BBiG). Viele Innungsbetriebe zahlen mehr. Für Ausbildungsbeginn 2027 steigt das Minimum auf 764 / 902 / 1.031 / 1.070 €. Quelle: BIBB – Mindestausbildungsvergütung 2026 und BIBB – Werte ab 2027.

Ausbildungsjahrmindestens brutto / Monat
1. Jahr724 €
2. Jahr854 €
3. Jahr977 €
4. Jahr1.014 €

Was verdient ein Elektriker?

So viel verdienen ausgebildete Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik in Deutschland brutto pro Monat bei Vollzeit. Die Hälfte liegt zwischen den beiden äußeren Werten.

Mittelwert (Median)

3.935 €

Untere Mitte

3.335 €

Obere Mitte

4.738 €

In Niedersachsen: Mittelwert 3.941 €, die Hälfte verdient zwischen 3.358 € und 4.754 €.

Median des Bruttomonatsentgelts in Vollzeit auf Fachkraft-Niveau (Gesellen-Tätigkeiten), Deutschland bzw. Niedersachsen, Stichtag 31.12.2025. Ohne Auszubildende und Teilzeit; Einmalzahlungen sind enthalten. „Untere“ und „obere Mitte“: Die mittlere Hälfte aller Beschäftigten liegt dazwischen. Quelle: Bundesagentur für Arbeit – Entgeltatlas.

Weiterbildung und Perspektiven

Elektrotechnikermeister

Mit dem Meister dürfen Sie einen eigenen Betrieb führen und ausbilden.

Techniker Elektrotechnik

Staatlich geprüfter Techniker, z. B. für Planung und Projektleitung.

Gebäudesystemtechniker

Spezialisierung auf Smart Home und vernetzte Gebäude.

Studium

Zum Beispiel Elektrotechnik, Energietechnik oder Gebäudetechnik.

Ansprechpartner in Braunschweig

Sie möchten Elektroniker werden oder suchen einen Ausbildungsplatz? Hier finden Sie die Innung, die Handwerkskammer und weitere Informationen zum Beruf.

Innung

Innung für Elektrotechnik Braunschweig

Ausbildungsplätze

Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade

Berufsprofil

Der Beruf im Überblick auf handwerk.de, dem Portal des Handwerks

Kreishandwerkerschaft

Kreishandwerkerschaft Region Braunschweig – Dach der Innungen vor Ort

Häufige Fragen zum Elektriker in Braunschweig

Für alle, die einen Betrieb suchen – und für alle, die den Beruf lernen wollen.

Was kostet ein Elektriker in Braunschweig?

Das hängt vom Auftrag ab: Wie viele Leitungen, ob Wände geöffnet werden müssen, welches Material und wie lange die Arbeit dauert. Für größere Arbeiten wie eine neue Unterverteilung, Photovoltaik oder eine Wallbox schaut sich der Betrieb alles an und macht Ihnen ein festes Angebot.

Darf ich eine Wallbox selbst anschließen?

Nein. Arbeiten an der Hausinstallation gehören in die Hand einer Elektrofachkraft. Wallboxen müssen außerdem beim Netzbetreiber angemeldet werden – das übernimmt in der Regel der Elektrobetrieb.

Wer schließt die Wärmepumpe an – Elektriker oder Heizungsbauer?

Beide: Der Heizungsbauer baut die Wärmepumpe ein und bindet sie in die Heizung ein. Der Elektriker macht den Stromanschluss.

Wann sollte die Elektrik geprüft werden?

Spätestens bei Altbauten, nach einem Umbau oder wenn Sicherungen häufig auslösen. Ein Elektriker prüft die Anlage nach VDE und sagt Ihnen, was erneuert werden sollte.

Welche Stadtteile erreichen die Elektriker?

Unsere Elektrobetriebe kommen aus Braunschweig und der Region. Ob ein Betrieb auch bei Ihnen arbeitet, zum Beispiel in Wolfenbüttel oder Gifhorn, fragen Sie am besten direkt nach.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Elektriker?

Dreieinhalb Jahre. Bei guten Leistungen oder mit Abitur ist eine Verkürzung möglich.

Kann ich die Ausbildung verkürzen?

Ja, auf Antrag – zum Beispiel mit Abitur oder bei guten Leistungen. Den Antrag stellen Sie gemeinsam mit dem Betrieb bei der Handwerkskammer.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Gesetzlich ist keiner vorgeschrieben. Viele Betriebe wünschen sich einen Realschulabschluss und gute Noten in Mathe und Physik.

Was verdiene ich in der Ausbildung zum Elektriker?

Bei Ausbildungsbeginn 2026 mindestens 724 Euro im ersten, 854 Euro im zweiten, 977 Euro im dritten und 1.014 Euro im vierten Jahr. Viele Betriebe zahlen mehr.

Was verdient ein Elektriker nach der Ausbildung?

Der Mittelwert liegt laut Bundesagentur für Arbeit bei rund 3.935 Euro brutto im Monat bei Vollzeit. Die Hälfte verdient zwischen etwa 3.335 und 4.738 Euro.

Ist Elektriker ein Meisterberuf?

Ja. Das Elektrotechnikerhandwerk ist meisterpflichtig. Wer einen eigenen Betrieb führen will, braucht den Meisterbrief.

Ist der Beruf gefährlich?

Wer sorgfältig arbeitet, nicht. Sie lernen in der Ausbildung genau, wie man Anlagen sicher freischaltet und prüft. Für Arbeiten auf dem Dach, etwa bei Photovoltaik, sollten Sie schwindelfrei sein.

Für Elektriker

Einer von drei. Noch 3 Plätze frei.

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